Auf den Spuren des Weins - Lust auf Reben - Genussreisen Michael Giesen

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Auf den Spuren des Weins

Reiseangebote

Auf den Spuren des Weins –
von Norden nach Süden


1. Tag

Was? Sie sind noch kein Portugal-Fan? Oder gar Portugal-Kenner? Keine Sorge. Nach dieser Tour werden Sie diesem Ziel ein ganzes Stück nähergerückt sein! Es geht nämlich vom Norden in den Süden. Am 8. Reisetag starten Sie von Lissabon zurück in die Heimat mit allerlei Erlebnissen im Gepäck! Doch der Reihe nach!

Nach der Ankunft am Flughafen von Porto fahren Sie mit einem komfortablen Minibus ins Zentrum der Stadt. An der Rezeption des 5-Sterne-Traditionshotels Infante de Sagres werden Sie bereits erwartet. Nach dem Einchecken haben Sie Zeit, es sich in Ihrem Zimmer gemütlich zu machen, das wunderschöne Hotel zu erkunden oder einen Spaziergang in die nähere Umgebung zu unternehmen. Ganz entsprechend dem Zeitpunkt Ihrer Ankunft. Am Spätnachmittag starten wir zu einer geführten Bustour durch Porto. Sie ist die zweitgrößte Stadt Portugals und zählt zu den ältesten und schönsten Städten Europas. Vor wenigen Jahren hat man damit begonnen, heruntergekommene Teile des alten, von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärten Zentrums peu à peu zu restaurieren.

Modernes steht gleich am Anfang der kleinen Rundreise: Die Casa da Musica, das Haus der Musik, entworfen von dem niederländischen Architekt Rem Koolhaas, steht in einem starken Kontrast zu der sie umgebenden traditionellen Architektur. Der Blick geht hinunter, der geradlinigen Avenida der Boavista (Avenue der guten Aussicht) entlang. Unser Bus folgt diesem Weg, vorbei am Castelo do Queijo, dem Käse-Kastell, bis hin zu dem Bereich, wo sich der Douro ins Meer ergießt. Den Fluß fest im Blick nehmen wir unseren Welcome-Drink ein. Vielleicht einen erfrischenden Portonic, ein Cocktail aus trockenem weißen Portwein und Tonic-Water!
Um zum Ort unseres Abendessens zu gelangen, müssen wir den Douro überqueren. Wir haben eine Verabredung mit dem Restaurant des Portweinhersteller Taylor`s in Vila Nova de Gaia. Taylor`s, gegründet im Jahre 1692 durch Job Bearsley, gehört zu den bedeutenden und innovativen Portweinproduzenten des Landes. Von hier haben wir einen wunderschönen Blick auf das abendlich erleuchtete Porto, das auf der anderen Seite des Douro liegt.

2. Tag
Nach einer erholsamen Nacht in den stilvollen Zimmern des Hotels Infante de Sagres und einem reichhaltigen Frühstück widmen wir uns Portos kulinarischen Seiten. Auf dem historischen und zentral gelegenen Markt machen wir Bekanntschaft mit dem, was die portugiesische Hausfrau an Nahrungsmitteln einzukaufen pflegt. Oliven, Würste oder Käse - hier dürfen wir uns probierend der portugiesischen Küche nähern. Vertiefen werden wir die kulinarischen Annäherungsversuche beim Mittagessen im stilvollen Ambiente der ehemaligen Börse. Heute beherbergt der neoklassizistische Bau die Industrie- und Handelskammer, den berühmten Arabischen Salon und eben ein Restaurant der gehobenen Art. Der Küchenchef gibt eine Einführung in die Küchentradition Portos, bei der wir durchaus unsere Kochkünste ganz praktisch unter Beweis stellen dürfen.
Nach dem Essen mit Weinverkostung ist Entspannung angesagt – auf einem der Nachbauten der traditionellen Rabelo-Boote, auf denen früher der Portwein aus der gut hundert Kilometer entfernten Anbauregion hergebracht wurde. Nun geht es per Boot unter den sechs Brücken hindurch bis zur Atlantik-Mündung des Douro.
Der Resttag steht zur freien Gestaltung offen. Wenn gewünscht, lässt sich ein Abend in einem Fado-Restaurant oder in einem der ausgezeichneten Fisch-Restaurants in Matosinhos, Portos anderer Nachbarstadt, organisieren.

3. Tag
Nach dem Frühstück verlassen wir mit gepackten Koffern unser Hotel. Wir fahren nach Norden in die Minho-Region, genauer: nach Guimarães, die Stadt, die im Jahre 2012 Kulturhauptstadt Europas war. Hier begann auch die Unabhängigkeit Portugals im Jahre 1143. Ein ortskundiger Führer begleitet uns auf unserem Weg durch die Wiege Lusitaniens.
Die Weine der Casa de Sezim wurden schon im Mittelalter sehr geschätzt, wie aus einem Dokument des Jahres 1396 hervorgeht. Das prächtige Schloss, seit dem 12. Jahrhundert im Besitz einer einzigen Familie, wird uns für die Zeit des Mittagessens und der Zubereitung desselben beherbergen. Wir dürfen nämlich mit Hand anlegen, wenn die portugiesischen Sardinen auf den Rost kommen. Zuvor besuchen wir den Nutzgarten des Schlosses, um das die Fische begleitende Gemüse einzusammeln. Unter anderem bereiten wir nämlich die Traditionssuppe Portugals zu: den Caldo Verde. Da wir uns in der Region des Vinho Verde befinden, kommt dieser selbstverständlich als Essensbegleiter auch auf den Tisch.
Nach dem Mittagessen empfangen uns die komfortablen Sessel unseres Busses: Wir machen uns auf den Weg ins Douro-Tal! Auf Veranlassung des Marquês de Pombal wurde das Douro-Tal zum ersten gesetzlich beschriebenen Weinbaugebiet überhaupt. Übrigens derselbe Marquês, der Lissabon nach dem verheerenden Erbeben von 1755 wieder aufbauen ließ.
Hoch über dem Douro-Fluß checken wir in unser kleines, aber nobles Hotel ein. Die Quinta Nova de Nossa Senhora do Carmo ist bekannt für ihre exzellente Weinqualität. Sie ist Teil des großen Imperiums der Amorim-Familie, die insbesondere durch ihre Herstellung von Flaschenkorken und anderen Korkprodukten international großen Bekanntheitsgrad hat. Ihr gesellschaftlicher Einfluss ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Genießen Sie nach dem Abendessen die Sie umgebende Landschaft mit ihren vielen Weinreben bei einem schönen Portwein!

4. Tag
Dieser Tag ist ganz dem Douro und seinem Tal gewidmet. Nach dem Frühstück in der gediegen-heimeligen Quinta Nova fahren wir hin auf zum Aussichtspunkt Galafura, der atemberaubende Blicke über das Tal mit seinem sich sanft entlangschlängenden Fluß erlaubt. Die abfallenden, terrassierten Weingärten im Blick hat der portugiesische Dichter und Arzt Miguel Torga von einem „geologischen Gedicht" und der „absoluten Schönheit" gesprochen.
Wir verlassen Galafura wieder und fahren in die Hauptstadt des Douro-Tals, nach Régua. Ein kurzer Rundgang durch das Städtchen empfiehlt sich ebenso wie ein Besuch des Douro-Museums, welches uns die Geschichte des Weinanbaus in der Region sehr plastisch näherbringt.
In einem alten Lagerhaus, das sich in Bahnhofsnähe befindet, findet man das Wein-Restaurant Castas e Pratos (Rebsorten und Gerichte) mit zurückhaltend modernem Interieur. Zum Lunch werden typische Häppchen serviert und dazu, natürlich, Douro-Weine.  
Zurück zu unserem Hotel geht es auf dem Wasserwege. Wir besteigen den Nachbau eines der typischen Rabelo-Boote. Aus der Mitte des Flusses heraus bietet sich uns ein unvergleichliches Natur- und Landschaftserlebnis. Was wir am Vormittag gewissermaßen noch aus der Vogelperspektive erleben konnten, zeigt sich uns nun aus der Froschperspektive.  
Wieder im Hotel bleibt Zeit, um zum Beispiel die alte Oliven-Ölmühle zu besuchen. Oder um am Pool einen Drink zu nehmen.
So können wie uns einstimmen auf das, was noch kommt. Esmenia, die Köchin des Weinguts, wird uns nämlich in die Geheimnisse des ein oder anderen typischen Gerichts einweihen. Etwa wie man regionales Brot mit Olivenöl und Schinken herstellt. Und dann der berühmte Stockfisch. Mindestens 365 Arten der Zubereitung gibt es, heißt es. Für jeden Tag des Jahres eine. Für uns reicht an diesem Tage diese eine!

5. Tag
Nach dem Frühstück und dem Auschecken haben wir eine längere Busfahrt vor uns. Es geht nach Süden, in den Alentejo!  Eine andere Landschaft, eine andere Art des Städtebaus, eine andere Art der Küche, eine andere Art der Mentalität der Menschen und, last but not least, andere Weine erwarten uns.
Von weitem werden wir unser Ziel schon sehen. Denn aus dem Zentrum von Portel erhebt sich, weithin sichtbar, die Burg des Städtchens. Wir checken ein in das Landhotel Refúgio da Vila. Es bleibt genug freie Zeit, um die Gegend zu erkunden. Nach der Busfahrt wird Bewegung guttun.
Zum Abend hin wird uns Sofia, die Hotelbesitzerin, ein freundliches Willkommen bereiten. Und dann dürfen wir wieder in die Küche. Zum Lernen! Typische Speisen wie die Carne de Porco à Alentejana stehen auf dem Stundenplan. Lassen wir uns überraschen!
Die eigenhändig zubereiteten Gerichte kommen zum Abendessen natürlich auf den Tisch und werden gemeinsam  im stilvollen Speiseraum verzehrt.

6. Tag
Nach dem Frühstück erkunden wir zu Fuß das historische Portel mit seinem Kastell aus dem 13. Jahrhundert. Nach dem Ausflug in Portugals Geschichte wenden wir uns wieder dem Genuss zu: Wir besuchen eine kleine Käserei, in der alles noch von Hand gefertigt wird. So lernen wir den Käse aus dieser Region kennen und schätzen! In Sachen Käse ist Portugal schließlich eine wahre Schatztruhe. Zu Mittag kehren wir wieder in unserem Landhotel ein.  Szenenwechsel am Nachmittag: Jetzt kommen die Naturfreunde zum Zuge. Eine Fotosafari bietet Gelegenheit, in gebotener Distanz der wilden Tierwelt dieser Region zu begegnen. Dazu fahren wir zu einem großen Landgut, in dem wir eine große Vielfalt an Flora und Fauna, darunter viele geschützte Tierarten, zu Gesicht und (hoffentlich) vor die Fotolinse bekommen. Die hervorragenden Weine des Gutes probieren wir und besuchen den Keller. Der Wein kommt auch zum Abendessen auf den Tisch. Und von den Tellern lassen wir uns zubereitetes Wild munden. Nach einem sehr abwechslungsreichen Tag sinken wir am Abend in die Federn unserer Hotelbetten.

7. Tag
Eine Stadt wie ein Museum. So wirkt Évora auf den Besucher, der die Stadt zum ersten Mal betritt. Nach dem Frühstück in Portel sind wir mit dem Bus hierher gefahren. Évora ist Teil des Weltkulturerbes der Unesco. Unübersehbar sind die Spuren, die die Römer in dieser Stadt mitten im Alentejo hinterlassen haben. Und dass die Mauren zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert hier das Sagen hatten, ist ebenfalls nicht zu übersehen. Wieder spricht uns an jeder Ecke Geschichte an.
Das tut sie auch noch beim Mittagessen. Das nehmen wir nämlich in einer ehemaligen Kornmühle ein. Die typischen Gerichte werden hier noch in Lehmbehältnissen zubereitet, und hier ist auch der Treffpunkt der lokalen Moenga-Bruderschaft, die sich für den Erhalt der authentischen regionalen Speisentradition einsetzt.
Reguengos de Monsaraz gilt unsere Aufmerksamkeit am Nachmittag. Eine Weinstadt und ebenfalls eine Stadt mit Geschichte. Handwerklich hergestellte Keramiken sind ein Markenzeichen dieser Region. Wir statten einer Keramikwerkstatt einen Besuch ab und schauen den Damen und Herren beim Bemalen der irdenen Gefäße und Teller über die Schulter.
Nach der Ankunft in unserem Landhotel erwartet uns vor dem Abendessen ein für diese Reise letztes Kocherlebnis. Das traditionelle Vier-Gänge-Menü ist auch unser Abschiedsdinner.

8. Tag
Nach dem Auschecken steigen wir wieder in unseren Bus. Er bringt uns zum Flughafen von Lissabon. Wer mag, kann ja noch bleiben – Lissabon ist eine der schönsten Städte Europas.  Unsere Genusstour von Norden nach Süden ist aber hier zu Ende. Auf ein Wiedersehen in Portugal!

Reisedaten:
Weitere Termine folgen in Kürze.

Preis pro Person (bei 14 Teilnehmern): 2.200,- Euro
Einzelzimmerzuschlag: 315,- Euro

Im Gesamtpreis (abhängig von der Zahl der Teilnehmer und der Saison) inbegriffen:

  • Sieben Hotelnächte mit Frühstück

  • Fahrt in einem Deluxe-Minibus

  • Elf komplette Mahlzeiten/Menüs, Weine eingeschlossen

  • Fünf kulinarische Kochkurse

  • Vier Wein-/Quinta-Besuche mit Verkostung

  • Geführte Stadtbesichtigungen von Porto, Guimarães, Régua, Portel, Évora, Monsaraz

  • Eintrittsgebühren für historische Gebäude oder Denkmäler

  • Willkommensdrink

  • Schiffstour vor Porto

  • Schiffstour im Douro-Tal

  • Besuch eines Käseproduzenten mit Verkostung

  • Wild-Fotosafari


Nicht im Preis inbegriffen:

  • Flüge nach und von Portugal

  • Optionale Mahlzeiten und Getränke

  • Trinkgelder


Weiteres auf Anfrage


Ihr Michael Giesen



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