Alentejo und Extremadura - Lust auf Reben - Genussreisen Michael Giesen

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Alentejo und Extremadura

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Alentejo und Extremadura

1. Tag
Nach der Ankunft am Lissabonner Flughafen Transfers nach Évora und Check-in (zum Beispiel im 5-Sterne-Haus M'AR de AR Aqueduto).
Gegen Abend geht’s zu Fuß zum Restaurant, der BL Lounge, angesagt und elegant. Typische Produkte aus dem Alentejo werden in der Küche der BL Lounge verarbeitet und die Rezepte verfeinert. Natürlich kommen Weine aus dem Alentejo auf den Tisch.

2. Tag
Frühstück im Hotel. Und dann heißt es: Augen aufgemacht und Ohren gespitzt! Wir lassen uns durch dieses an Geschichte so reiche Évora führen. Eine Stadt wie ein Museum! Und Weltkulturerbe der UNESCO! Die ansehnlichen Reste des Diana-Tempels verweisen darauf, dass Évora schon für die Römer Bedeutung hatte. Dass zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert die Araber tiefe Spuren hinterlassen haben, merkt der Reisende auf Schritt und Tritt. Christliche trifft auf muselmanische Kultur.
Im Herzen des Alentejo befindet sich das Landgut, das wir nun aufsuchen. 600 ha Rebfläche umgeben den Verkostungsraum, in dem einige der besten portugiesischen Tropfen zur Verkostung bereitstehen. Auch eine Olivenöl-Verkostung erwartet die Gäste; dazu gibt es Brot, Wurst, Käse und Honig. Nach einem ausführlichen Spaziergang durch das geschichtsträchtige Städtchen Monsaraz geht es zurück nach Évora. Die restliche Zeit des Tages steht zur freien Verfügung. Wer noch zu Abendessen gehen will, findet im Ort ein breit gefächertes Angebot an Gaststätten. Das Restaurant des Hotels ist sehr empfehlenswert!

3. Tag
Auf einer kleinen Anhöhe gelegen, ist die Herdade das Servas schon von weitem aus zu sehen. Das Landgut ist unser Ziel am 3. Tag dieser Reise. Nach dem Frühstück im Hotel in Évora und dem Check-out fahren wir dorthin. Die Inhaber, die Brüder Luis und Carlos Mira, entstammen einer der ältesten weinbautreibenden Familien des Alentejo. Besonders hübsch: der mit Geschmack eingerichtete Verkostungsraum. Mit einer Probe dortselbst beenden wir unseren Besuch der Herdade das Servas.

Sie ist nicht leicht zu finden, die Quinta do Mouro. Mitten in Estremoz und kaum ein Schild weist den Weg. Dafür wird man nach der Ankunft mit absoluten Spitzenweinen belohnt. So versteckt wie das Weingut, so wenig bekannt sind die Weine des Gutes. Zu den autochthonen Rebsorten wie Trincadeira, Aragonez und Touriga Nacional gesellen sich auch Cabernet Sauvignon, Syrah und Merlot.  Dies ist auch der Ort, an dem wir das Mittagessen einnehmen.

Von der eher schlichten Quinta machen wir uns auf den Weg zum majestätischen Fürstenpalast von Vila Viçosa, einst Sitz der portugiesischen Könige. Der Marmor auf der Fassade des mächtigen Gebäudes, inspiriert von der italienischen Renaissance, kommt aus der Region. Unter anderem sehenswert: das Kutschenmuseum, dessen Besuch zu der geführten Besichtigung gehört. Das Zentrum von Estremoz haben wir bisher außen vor gelassen. Nun holen wir den Besuch nach. Die Stadt ist reich an Monumenten und vor allem – an weißem Marmor!

Weiter geht’s, über die Grenze nach Spanien, in die Extremadura. Im Parador von Mérida checken wir ein. Der Abend ist für die Reiseteilnehmer frei gestaltbar.

4. Tag
Dem Frühstück im Parador schließt sich eine Führung durch das historische Zentrum von Mérida an. Seit 1993 gehört auch Mérida zum Weltkulturerbe der UNESCO. In römischer Zeit war Mérida ein bedeutendes Verwaltungszentrum auf der iberischen Halbinsel. Und so trifft man allenthalben auf die Spuren, die die Römer hinterlassen haben. Unter anderem besuchen wir das Theater, das Amphitheater und das Römische Museum. Seit fünf Generationen befinden sich die Bodegas Martinez Payva in Familienhand. Sie liegen südlich von Mérida, in der Region Almendralejo. Mit moderner Technik keltert Angel Martinez Payva zusammen mit anderen Familienmitgliedern die Weine. 300 ha sind ebenso mit internationalen Rebsorten bepflanzt wie mit einheimischen, zum Beispiel Tempranillo, Graciano und Mazuelo. Ein Besuch dieser Bodegas steht nun auf dem Programm, und wir sagen Mérida ade. Um die Mittagszeit wird ein typisch spanisches Menü serviert.

Einen kleinen Appetit sollte man sich noch bewahren. Denn an der nächsten Besuchsstation wartet das schwarze iberische Schwein auf uns, oder besser gesagt: der von ihm stammende Bellota-Schinken. Die unter freiem Himmel aufgezogenen Schweine ernähren sich vor allem durch den Verzehr von Eicheln. Diese geben dem geräucherten Schinken sein unverwechselbares Aroma. Neben der Möglichkeit, den Schinken zu probieren, werden wir in die Geheimnisse seiner Produktion eingeweiht.

Zurück in Mérida bleibt der Rest des Tages zur freien Verfügung.

5. Tag
Am vorletzten Tag geht es zurück nach Portugal. Nach dem Check-out heißt das Ziel wieder: Alentejo. Mit Cortes de Cima besuchen wir ein besonders ambitioniertes Land- und Weingut, das in der Nähe von Vidigueira liegt. Seit 1998 managen Carrie und Hans Christian Jorgensen das Vorzeigegut, in dem neben Weinreben auch Olivenbäume, Korkeichen und Kornarten wachsen. Wie bei vielen Weingütern im Alentejo lässt sich auch hier die Tendenz zu international gestylten Weinen feststellen. Das Zusammenspiel von einheimischen und internationalen Rebsorten lässt aber immer noch Weine reifen, die viel eigenen Charakter haben.

Nächstes Ziel: Vidigueira. In einer typischen Schenke mit Weinproduktion nehmen wir zur Mittagszeit Spezialitäten der Region zu uns. Das Besondere: Der Wein wird hier noch in großen Tonkrügen hergestellt, wie es einst die Römer taten.

Solchermaßen zufriedengestellt fahren wir zu unserem kleinen Landhotel, in dem wir die Nacht verbringen werden. Es ist Teil der Herdade (Landgut) do Sobroso, die gut 5000 ha umfasst. Atemberaubend ist die Landschaft: der Blick geht weit ins Tal, wo sich der Sobroso schlängelt. Und auf den bewaldeten Anhöhen werden Flora- und Fauna-Liebhaber die Augen übergehen. Soviel sei verraten: Wenn man Glück hat und zum Beispiel eine Gruppe Mouflons entdeckt, stellt sich so etwas wie afrikanisches Flair ein. Die Weine sind ausgezeichnet, und was aus der Küche auf den Teller kommt, nicht minder. Also bleiben wir zum Abendessen gleich hier und genießen die Produkte des Landgutes. Da auf der etwas entfernt gelegenen Straße nur selten ein Auto vorbeikommt, dürfte die Nachtruhe gesichert sein.

6. Tag
Was Sie schon immer über Olivenöl wissen wollten – am sechsten Tag der Reise erfahren Sie es. Wir besuchen einen Olivenölproduzenten, der ein erstklassiges Produkt herstellt. Eine Stippvisite in einem Olivenhain steht ebenso auf dem Programm wie eine angeleitete Verkostung spezieller Öle.

Herdade da Malhadinha Nova  - so heißt ein Spitzenweingut mit internationalem Renomee, das etwas mehr als 20 Kilometer von Beja entfernt liegt. Nicht nur dass die Weine ausgezeichnet sind, auch im Restaurant lässt sich hervorragend speisen und das dazugehörige Charme-Hotel mit seinen zehn Zimmern ist weit mehr als nur charmant. Und die Eigentümer, Rita und João Soares, sind wunderbare Gastgeber! Braune Alentejo-Rinder weiden auf den Wiesen, Pferde blicken aus ihren Ställen zum Gast herüber und an anderer Stelle trifft man auf den „porco preto", das schwarze Iberico-Schwein.
Wir lassen uns alles zeigen, verkosten die Weine und nehmen das Mittagessen im Restaurant ein. Zweifelsohne ein ganz besonderer Höhepunkt dieser Reise.
In Deutschland ist kaum bekannt, dass Portugal eine starke Tradition in der handwerklichen Käseherstellung hat.  Das Alentejo eignet sich ganz besonders, mehr über portugiesischen Käse zu erfahren. Hier im Alentejo wird der Käse traditionell aus Schafsmilch hergestellt. Wir besuchen eine Familie, die sich der Produktion des Serpa-Käses gewidmet hat.  Wir lassen uns in die Fermentierung und Alterungsprozesse einführen. Die Käseverkostung wird von typischem Alentejo-Brot und Weinen aus der Region begleitet.

Wer am Abend noch Hunger hat, kann diesen im Restaurant der Herdade do Sobroso in eigener Regie stillen, ehe nach so viel Programm wohliger Schlaf sich seiner bemächtigt.

7. Tag
Nach dem Frühstück und dem Check-out bringt uns der Bus zurück nach Lissabon, zum Flughafen.

Reisedaten:

Weitere Termine folgen in Kürze.


Preis pro Person (bei 14 Teilnehmern): 1.980,- Euro
Einzelzimmerzuschlag: 310,- Euro

Im Gesamtpreis (abhängig von der Zahl der Teilnehmer und der Saison) inbegriffen:

  • Sechs Hotelnächte mit Frühstück

  • Fahrt in einem Deluxe-Minibus

  • Sieben komplette Mahlzeiten/Menüs, Weine eingeschlossen

  • Ein kleiner Kochkurs

  • Sieben Wein-/Quinta-Besuche mit Verkostung

  • Besuch einer Oliven-Öl-Produktion

  • Besuch eines Schinkenherstellers

  • Geführte Stadtbesichtigungen in Évora, Mértola, Monsaraz und Estremoz

  • Eintrittsgebühren für historische Gebäude oder Denkmäler


Nicht im Preis inbegriffen:

  • Flüge nach und von Portugal

  • Optionale Mahlzeiten und Getränke

  • Trinkgelder


Weiteres auf Anfrage

Ihr Michael Giesen


 
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