AGB - Lust auf Reben - Genussreisen Michael Giesen

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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Abschluss des Reisevertrages
Mit der Reiseanmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Grundlage des Angebots sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters für die jeweilige Reise, soweit diese dem Kunden vorliegen. Orts- und Hotelprospekte, die nicht vom Reiseveranstalter herausgegeben werden, sind für den Reiseveranstalter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Reisenden zum Gegenstand der Reiseausschreibung oder zum Inhalt der Leistungspflicht des Reiseveranstalters gemacht wurden. Die Reiseanmeldung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg (Email) erfolgen. Bei elektronischen Reiseanmeldungen bestätigt der Reiseveranstalter den Eingang der Reiseanmeldung auf elektronischem Weg. Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung des Reiseveranstalters zustande. Diese Erklärung bedarf keiner bestimmten Form. Nach Vertragsabschluss wird der Reiseveranstalter dem Kunden eine schriftliche Reisebestätigung übermitteln. Hierzu ist er nicht verpflichtet, wenn die Buchung durch den Kunden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt. Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung des Reiseveranstalters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist dem Reiseveranstalter die Annahme durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt.

§ 2 Bezahlung

Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheins eine Anzahlung auf den Reisepreis in Höhe von 30 % zur Zahlung fällig. Die Restzahlung des Reisepreises wird am 11. Tag vor Reisebeginn fällig. Für die rechtzeitige Zahlung von Anzahlung und Restzahlung ist der Eingang auf dem Konto des Reiseveranstalters maßgeblich. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht zu den vereinbarten Fälligkeitsdaten, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten zu belasten.

§ 3 Leistungsänderungen
Der Reiseveranstalter ist zu Änderungen der vereinbarten Reiseleistungen berechtigt, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über solche Änderungen der Reiseleistungen unverzüglich zu informieren.

§ 4 Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn und Stornokosten
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter unter der in dieser Unterlage angegebenen Anschrift zu erklären. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf die Zahlung des Reisepreises. Stattdessen kann der Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reise- vorkehrungen und seine Aufwendungen verlangen. Dies gilt nicht, wenn der Rücktritt von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt. Der Anspruch auf angemessene Entschädigung des Reiseveranstalters besteht zeitlich gestaffelt und unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn und in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis. Es handelt sich um eine Pauschalentschädigung, die die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen berücksichtigt.

Die Entschädigung wird wie folgt berechnet:

a.) Rücktritt bis zu 10 Tagen nach Vertragsschluss 50 %
b.) Rücktritt bis zu 19 Tagen nach Vertragsschluss 70 %
c.) Rücktritt ab 20 Tagen nach Vertragsschluss 90 %

Dem Kunden bleibt der Nachweis unbenommen, dass dem Reiseveranstalter überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist. Der Reiseveranstalter behält sich vor, in Abweichung von der Pauschalent- schädigung eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern. In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

§ 5 Nicht in Anspruch genommene Leistungen
Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind, so hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Der Reise- veranstalter ist allerdings verpflichtet, sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger zu bemühen.

§ 6 Rücktritt wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl
Der Reiseveranstalter kann vom Reisevertrag zurücktreten, wenn die in der Reiseausschreibung ausgewiesene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Der Rücktritt ist spätestens am 15. Tag vor Reisebeginn dem Kunden gegenüber zu erklären. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

§ 7 Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen
Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Kunde trotz Abmahnung durch den Reiseveranstalter nachhaltig den Reiseablauf stört oder wenn er sich in einen solchen Maße vertragswidrig verhält, dass die weitere Durchführung der Reise unzumutbar ist. Kündigt der Reiseveranstalter aus diesem Grund, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis.

§ 8 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Der Kunde ist jedoch verpflichtet, dem Reiseveranstalter einen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er dies schuldhaft, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Will ein Kunde den Reisevertrag wegen eines Reisemangels oder aus wichtigem Grund kündigen, so hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Leistung von Abhilfe zu setzen. Der Kunde hat den Reiseveranstalter zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen nicht innerhalb der vom Reiseveranstalter mitgeteilten Frist erhält. Der Kunde hat den Eintritt eines Schadens möglichst zu verhindern und eingetretene Schäden gering zu halten. Insbesondere hat er den Reiseveranstalter auf die Gefahr eines Schadens aufmerksam zu machen. Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente sowie das Einhalten von öffentlich rechtlichen Vorschriften des Gastlandes.

§ 9 Haftungsbeschränkung
Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

a. sobald ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grobfahrlässig herbeigeführt wird oder
b. soweit der Reiseveranstalter für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist

Die deliktische Haftungsweise des Veranstalters für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist ebenfalls auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungs- störungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Besuch von kulturellen Veranstaltungen, Beförderungsleistungen), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und in der Annahmeerklärung der Reiseveranstalters ausdrücklich und als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Leistungen des Reiseveranstalters sind.

§ 10 Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
Ansprüche wegen nicht vertragsmäßiger Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber dem Reiseveranstalter erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Ansprüche des Kunden nach §§ 651 c – 651 ff. BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schwebend zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder über die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

§ 11 anzuwendendes Recht
Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.


 
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